Deutsch
Online-Shop
Banner
Textil-News 2013
Banner
anklicken und blättern
DONIC-Katalog
Banner
Robo-Pong VIDEO
Banner

Um diese Seite richtig anzeigen zu können benötigen Sie Flash Player 9+ Unterstützung!

Get Adobe Flash player

Banner

Um diese Seite richtig anzeigen zu können benötigen Sie Flash Player 9+ Unterstützung!

Get Adobe Flash player

Events auf DONIC-Tischen  

Banner
Banner

Frühere Events  

Banner
Banner
Banner
Banner
Banner
Banner
Banner

Nationale Meisterschaften

PDFDruckenE-Mail

Ein Medaillenregen für DONIC

In zahlreichen europäischen Verbänden fanden in diesen Tagen die nationalen Meisterschaften statt, und fast überall, wo Titel und Medaillen vergeben wurden, war DONIC dabei. In 14 europäischen Ländern standen DONIC-Spieler am Ende der nationalen Meisterschaften auf dem Treppchen – eine wahrlich beeindruckende Bilanz!

Meistertitel und somit Gold gab es für Azia Kasabova, die bulgarische Meisterin im Damen-Einzel und Damen-Doppel wurde, für Monika Molnar, die sich den Einzeltitel in Serbien holte, sowie für Naomi Owen, die nationale Meisterin von Wales.

Außerdem für Jiri Vrablik, den neuen tschechischen Meister, und für Uros Slatinsek, der sich in Slowenien den Titel im Herren-Doppel und Bronze im Einzel holte. (Über die Erfolge von Gregory Vlassov in Russland sowie John Murphy in Irland hatten wir bereits gestern berichtet.)

Bei den Schweizer Meisterschaften gewannen die DONIC-Spieler Thierry Miller und Christian Hotz Silber und Bronze im Einzel, für Hotz gab es im Doppel auch noch eine zweite Bronzemedaille.

             

Bronze im Einzel gewannen außerdem Gilles Michely in Luxemburg, Ovidio Ionescu in Rumänien, Ivan Katkov in der Ukraine und Kasper Sternberg in Dänemark. Über die Medaillengewinne der DONIC-Stars Dima Ovtcharov (Silber im EInzel und im Doppel mit Patrick Baum) und Patti Baum (Bronze im Einzel), Kirill Skachkov, der in Russland Silber gewann, sowie Jörgen Persson (Silber) und Robert Svensson (Bronze) in Schweden hatten wir bereits gestern berichtet.

Im schwedischen Boras gab es zudem aber noch für einen DONIC-Star der ersten Generation einen Medaillengewinn der besonderen Art: Mikael Appelgren, mittlerweile 50 Jahre alt, holte sich bei den Nationalen Meisterschaften in Schweden eine Bronzemedaille im Mixed – mit seiner Tochter Marlene.

DONIC ist stolz, zu so vielen Erfolgen beigetragen zu haben. Wir gratulieren herzlich und freuen uns, an so vielen Orten bestätigt zu sehen, woran wir täglich arbeiten: dass DONIC Meister macht.

 

Nationale Meisterschaften

PDFDruckenE-Mail

DONIC ist überall vorn dabei

    

Es war nur das Viertelfinale und nicht das Endspiel, doch die begeisterten Fans spendeten nach dieser Partie dennoch besonders kräftigen Applaus. Bei den schwedischen Meisterschaften behauptete sich Jörgen Persson im Kampf gegen seinen Freund und Weggefährten Jan-Ove Waldner mit 4:0 (8,10,10,4) – und nach dieser hochklassigen Partie wurden die beiden DONIC-Stars vom Publikum gefeiert. 
„Es wäre okay gewesen, wenn ich nach drei Sätzen mit 1:2 zurückgelegen hätte”, kommentierte Waldner, „aber 0:3… Trotzdem habe ich mich nicht müde gefühlt und auch bei 0:3 noch gedacht, dass ich gewinnen könnte.” Jörgen Persson analysierte: „Ich habe gleich zwei Sätze knapp mit 12:10 gewonnen. Das hat den Druck auf J-O erhöht.”
In der langen Laufbahn dieses legendären Duos, die beide zu den besten Tischtennisspielern aller Zeiten zählen, hat Persson damit seinen Vorsprung aus allen offiziellen Partien gegen seinen Freund Waldner auf 53:49 ausgebaut. Und Jörgen zeigte auch im weiteren Verlauf dieser Titelkämpfe deutlich ansteigende Form.

Im Halbfinale bezwang er mit Robert Svensson in einem bemerkenswerten Match einen weiteren DONIC-Star: Persson konnte bei einer 3:0-Satzführung mehrere Matchbälle nicht nutzen, lag im siebten Durchgang mit 2:5 zurück – zum 2:5 musste er einen Netzball Svenssons hinnehmen – und machte dann neun Punkte in Folge! Mit dem hart erkämpften 4:3 (8,3,6,-10,5,-8,5) zog Jörgen bereits zum zehnten Mal ins Finale der schwedischen Meisterschaften ein. Fünfmal hatte er schon den Titel gewonnen:  1987, 1988, 1990, 1999 und 2007, vier Endspiele verloren: 1985, 1997, 2000, 2011. Und auch diesmal reichte es am Ende gegen Jens Lundquist nicht ganz, doch was war das für ein Finale! Lundquist führte bereits mit 3:0 nach Sätzen, doch Jörgen kam zurück. Den den vierten Durchgang gewann er sicher, den fünften mit 13:11 so eben, und im sechsten Satz lieferte er erneut eine so unglaubliche Serie ab wie bereits zuvor gegen Svensson. Aus einem 3:7-Rückstand machte DONIC-Star Jörgen Persson mit acht Punkten in Folge ein 11:7 und schien nach dem 3:3-Satzausgleich schon auf der Siegerstraße. Letztlich musste er zwar doch in ein 3:4 (-9,-6,-8,5,11,7,-7) einwilligen, konnte mit seiner Leistung aber dennoch zufrieden sein.

     

Auch in Deutschland gab es bei den nationalen Titelkämpfen Silber und Bronze für zwei DONIC-Stars: Dimitrij Ovtcharov bezwang im Halbfinale der Deutschen Meisterschaften seinen Freund und Weggefährten Patrick Baum mit 4:2 (5,6,-5,4,-10,6), trumpfte dann auch im Endspiel gegen Bastian Steger zunächst groß auf, nutzte aber bei 2:0-Satzführung ab einem 10:7-Vorsprung insgesamt fünf Satzbälle zum 3:0 nicht und unterlag seinem kampfstarken Nationalmannschaftskollegen noch mit 3:4. „Bei 3:0 wäre das Ding für mich vorbei gewesen”, räumte Steger später ein, doch DONIC-Star Dima, der sich vor wenigen Wochen mit dem Sieg beim Europe Top 12 die europäische Krone aufgesetzt hatte, muss noch auf seinen ersten Einzel-Titel bei Deutschen Meisterschaften warten. Auch im Doppel gab es für das DONIC-Duo Baum/Ovtcharov Silber – Gold ging an die Titelverteidiger Steger/Hielscher.

In Irland gab es Gold für einen DONIC-Spieler: John Murphy gewann den Titel im Herren-Einzel. Murphy erreichte bereits zum siebten Mal das Finale der nationalen Meisterschaften und holte sich seinen fünften Titel.

 

Und in Russland standen gleich zwei DONIC-Stars im Finale der nationalen Meisterschaften: Grigory Vlassov und Kirill Skachkov. Der 27-jährige Vlassov hatte im Viertelfinale Fedor Kuzmin und danach Vacheslav Buros ausgeschaltet und behauptete sich überraschend auch im Endspiel gegen Kirill Skachkov.
Wer Vlassov noch nicht kennt, kann sich einen aktuellen Eindruck von seinem Spiel mit diesen Ausschnitten vom Finale verschaffen:
http://www.youtube.com/watch?v=SIVGD7dBzxc&feature=related

Vlassov ist der zu Beginn der Aufzeichnung hinten (rechts) zu sehende Akteur.

Man sieht: DONIC ist überall vorn dabei – auch auf YouTube.

 

Olympia-Qualifikation in Luxemburg/Spanish Open in Almeria

PDFDruckenE-Mail

DONIC – für die ganz großen Gefühle

                       

 

Es ist das spannendste Tischtennis-Turnier der Welt – jenes Event, bei dem man gestandene Männer und internationale Spitzenspielerinnen zittern, jubeln und weinen sieht wie sonst nirgends: Die europäische Olympia-Qualifikation, die vom 11. bis 15. April in Luxemburg stattfindet, ist jene Veranstaltung, bei der schon zahlreiche Legenden geschrieben wurden und die am emotionalsten und bewegendsten verläuft, mehr noch als die Olympischen Spiele selbst, denn für die allermeisten Athleten geht es mit Blick auf London 2012 eben nur darum, überhaupt teilnehmen zu dürfen.

Alle, die darauf hoffen, in Luxemburg ihren Traum von Olympia zu verwirklichen, können sich auf beste Bedingungen verlassen, denn die Entscheidung über die Teilnahme am wichtigsten Sportereignis der Welt wird auf DONIC Delhi 25 Tischen fallen. Auch bei den Spanish Open, die eine Woche später (vom 18. bis 22. April) in Almeria stattfinden, setzen die Ausrichter erneut auf DONIC: Der Klassiker Delhi 25 wird dort ebenso die Basis bilden, auf die sich die Athleten verlassen können.

Schon kurz nach den Mannschafts-Weltmeisterschaften in Dortmund, die am 1. April enden, wird also ein heißer Frühling eingeläutet. Der olympische Traum, der die Menschen rund um den Globus fasziniert, wird in Luxemburg alle in seinen Bann ziehen, und die Geschichte dieses dramatischen Turniers wird um einige bewegende Kapitel weitergeschrieben werden. Wenn es um so viel geht, ist es nur gut, auf erstklassiges Rahmenbedingungen zu bauen. Für die ganz großen Gefühle: DONIC.

   

Fakel Gazprom Orenburg

PDFDruckenE-Mail

Der russische Riese vertraut auf DONIC

Der Spitzenklub aus dem Riesenreich Russland, Fakel Gazprom Orenburg, strebt mit Macht nach dem Gewinn der Champions League. 2010 gewann das Team erstmals den ETTU-Cup, in der letzten Saison gelang dann der Einzug ins Champions League-Finale wo es aber gegen Borussia Düsseldorf noch nicht reichte. Titelverteidiger Düsseldorf ist mittlerweile ausgeschieden, Orenburg aber ist nach einem 3:1-Erfolg im Viertelfinal-Hinspiel beim französischen Vertreter Pontoise erneut klarer Favorit auf den Halbfinaleinzug. Und in Orenburg denkt man schon sehr viel weiter. Der Ausrüster-Vertrag mit DONIC wurde vor wenigen Tagen um drei weitere Jahre verlängert, und auch DONIC-Star Dimitrij Ovtcharov denkt darüber nach, sich langfristig an den Klub zu binden. „Mein Vertrag läuft noch bis Ende nächster Saison, aber wir sprechen schon über eine vorzeitige Verlängerung für einige Jahre”, sagt Dima.

Kein Wunder, denn beide Seiten sind bislang mehr als nur zufrieden. Ovtcharov führte sein Team mit überragenden Leistungen zum nationalen Titelgewinn und ins Finale der Champions League, ist aber auch voll des Lobes über die guten Bedingungen vor Ort. „Orenburg ist der professionellste Verein, bei dem ich je gespielt habe”, sagt der 23-Jährige, der immerhin unter anderem schon bei den mehrfachen Champions League-Sieger Düsseldorf und Charleroi aktiv war. „Wir haben bei jedem Spiel einen super Arzt und Physiotherapeuten dabei, machen vor wichtigen Spielen extra Lehrgänge, beispielsweise in der Werner-Schlager-Academy in Wien – das ist echt super hier”, schwärmt Dima.

Und vielleicht gelingt dem DONIC-Klub ja schon in dieser Saison, nur elf Jahre nach der Vereinsgründung, der ganz große Wurf, der Gewinn der Champions League. Falls nicht, so bleibt noch Zeit. Orenburg hat in DONIC nun auf Jahre hinaus einen starken und verlässlichen Partner – und vielleicht bald auch schon einen langfristigen Vertrag mit Europas Kronprinzen Dimitrij Ovtcharov.

 

Qatar Open

PDFDruckenE-Mail

Eine ganz bittere Niederlage

DONIC-Star Dimitrij Ovtcharov  hat das Viertelfinale der Qatar Open verpasst. Nach großem Kampf unterlag der 23-Jährige dem bärenstark spielenden Südkoreaner Lee Jung Woo mit 3:4 (6,-10,4,-5,4,-9,-9), und dabei konnte Dima mehrere Chancen nicht nutzen. Ein vergebener Satzball im zweiten Durchgang, mehr aber noch die 8:5- und 9:8-Führung im Entscheidungssatz ärgerten Ovtcharov, der bei 9:9 zudem eigenen Aufschlag gehabt hatte.

Auch im sechsten Satz – bei 3:2-Satzführung Dimas – hatte es zwischenzeitlich so ausgesehen, als könne er die Partie vorzeitig für sich entscheiden, nachdem er einen 2:6-Rückstand wettgemacht hatte und der baumlange Lee sichtlich beeindruckt war. Bei 8:8 jedoch zog Ovtcharov eine knallharte Vorhand voll auf Lees Schläger, und der Ball flog so gedankenschnell zurück, dass er selbst für Dima nicht mehr erreichbar war. In der Folge holte sich der Koreaner mit 11:9 glücklich den Satzgewinn.

Ovtcharovs Kampfgeist wird das nicht brechen, doch nun heißt es erst einmal Ärmel hochkrempeln und weiter arbeiten. Das gilt auch für Patrick Baum, der Olympiasieger Ma Lin erwartungsgemäß mit 1:4 (-6,-4,7,-7,-11) unterlag.

   

Qatar Open

PDFDruckenE-Mail

Patti und Dima marschieren Kopf an Kopf

Die DONIC-Stars Patrick Baum und Dimitrij Ovtcharov stehen im Achtelfinale der Qatar Open – und beide haben ihre Partie unter den besten 32 sogar ohne Satzverlust gewonnen.

Patti Baum beherrschte den Ukrainer Oleksandr Didukh mit 4:0 (7,8,9,5) souverän und bestätigte damit, dass er nach kurzer Verletzungspause schon wieder gut in Form ist.

Dima Ovtcharov spielte gegen Adrian Crisan erneut begeisternd. Bei seinem 4:0 (4,2,10,6)-Erfolg agierte der 23-Jährige enorm druckvoll und ließ dem Rumänen keine Chance, überhaupt erst ins Spiel zu kommen. In dieser Verfassung darf er sich auch im morgigen Achtelfinale gegen Lee Jung Woo gute Chancen ausrechnen, allerdings präsentierte sich der baumlange Südkoreaner mit der mächtigen Vorhand ebenfalls in bestechender Verfassung. Er beherrschte Ruwen Filus, zuvor immerhin Bezwinger des Japaners Seiya Kishikawa, in der jeder Phase und ist zweifellos auch für DONIC-Star Ovtcharov ein gefährlicher Gegner. Doch Dima hat aus den Erfolgen der letzten Wochen viel Selbstvertrauen geschöpft und kündigte an: „Das wird sicher eine ganz schwere Partie, aber ich bin bereit.”

Die schwierigste Aufgabe hat allerdings nach Papierform Patti Baum zu lösen. Er fordert morgen Olympiasieger Ma Lin heraus, einen der drei Chinesen im Feld, die sich bislang unangreifbar zeigen.

Doch auch aus der Rolle des krassen Außenseiters kann man etwas machen. Das hat DONIC-Star Kirill Skachkov bewiesen. Der Russe lieferte Joo Se Hyuk eine Riesenpartie, unterlag erst nach großem Kampf und 3:1-Führung mit 3:4 (9,-2,10,6,-7,-2,-4) und verpasste den Sprung ins Achtelfinale nur knapp.

 

Qatar Open

PDFDruckenE-Mail

Drei DONIC-Stars in Runde zwei

Es ist eines der bedeutendsten Turniere auf der World Tour (wie die frühere Pro Tour seit Jahresbeginn heißt), und dementsprechend hochkarätig ist auch die Besetzung bei den Qatar Open, wo heute die ersten beiden Hauptrunden ausgetragen werden: China hat mit Wang Hao, Ma Lin und Xu Xin einige seiner Topstars geschickt, ebenso wie Südkorea, dass mit Ryu Seung Min, Joo Se Hyuk, Oh Sang Eun sowie Jungstar Kim Min Seok vertreten ist. Japans Asse Mizutani und Kishikawa, dazu die stärksten Spieler aus Hongkong, Singapur und Taiwan sowie Europas Topstars sind fast ausnahmslos vor Ort.

Die DONIC-Stars Dimitrij Ovtcharov, Kirill Skachkov und Patrick Baum haben in diesem starken Feld bereits die zweite Runde erreicht, während Jörgen Persson dem deutschen Nachwuchsstar Patrick Franziska trotz einer 3:0-Führung noch gratulieren musste – Franziska behauptete sich überraschend mit 11:9 im Entscheidungssatz.

Dima Ovtcharov hingegen knüpfte nahtlos an seine Glanzform vom Europe Top 12 an. Beim 4:0 (7,10,5,4) gegen den Italiener Niagol Stoyanov hatte er keinerlei Probleme, richtet sich für den Kampf mit dem Rumänen Adrian Crisan, der in der 1. Runde Evgenji Shetinin mit 4:0 bezwang, allerdings auf deutlich größeren Widerstand ein. „Gegen Stoyanov hatte ich schon bei den Brazil Open klar gewonnen, und ich habe heute auch gut gespielt. Crisan ist aber ein anderes Kaliber, der spielt zurzeit ziemlich gut. Ich werde eine top Leistung bringen müssen”, sagt Ovtcharov vor der Partie gegen den Rumänen, die für 15:30 Uhr deutscher Zeit angesetzt ist.

Patrick Baum bekommt es nach einem 4:2 (4,-7,8,-6,7,5)-Auftaktsieg gegen Yaroslas Zhmudenko (Ukraine) in der 2. Runde mit Zhmudenkos Landsmann Oleksandr Didukh zu tun, der sich mit einem 4:0 über Zoran Primorac nachdrücklich empfohlen hat. Und für Kirill Skachkov liegt die Latte am höchsten: Sein Gegner ist der beste Abwehrspieler der Welt, Joo Se Hyuk aus Südkorea, und der hat in der 1. Runde mit dem Schweden Jens Lundquist Katz’ und Maus gespielt.

Von den Qatar Open, die gut einen Monat vor Beginn der Weltmeisterschaften in Dortmund auch als wichtiges Formbarometer gelten, wird DONIC an dieser Stelle weiter berichten.

   

Dimitrij Ovtcharov

PDFDruckenE-Mail

Ich hätte noch weiter spielen können

Mit dem Sieg beim Europe Top 12 feierte DONIC-Star Dima Ovtcharov nach dem Gewinn von Silber mit der deutschen Olympia-Mannschaft in Peking seinen bislang größten Erfolg im Einzel. Im Anschluss an seinen Triumph beim europäischen Ranglistenturnier in Lyon verriet er im Interview, wie er sich in den letzten Monaten verbessert hat.

Herzlichen Glückwunsch, Dima! Das war eine wirklich beeindruckende Vorstellung.
Danke schön. Ich war auch sehr zufrieden – nicht nur, weil ich gewonnen habe, sondern auch damit, wie ich in Lyon gespielt habe.

Es sah aus, als ob du auch etwas an deinem Spiel verändert hättest. Du hast deutlich dichter am Tisch agiert, die Bälle früher genommen und auch mit der Rückhand etwas kürzere Bewegungen gemacht…
Meine Bewegungsabläufe kann ich natürlich nicht mehr völlig umstellen, aber es stimmt schon: Ich probiere halt immer aggressiver zu spielen – auch, weil die Chinesen so spielen. Und das gelingt mir auch ganz gut. Ich mache jetzt viel mehr Punkte mit dem ersten Ball.

Wie funktioniert das? Musst du dazu nicht ein extrem hohes Risiko gehen?
Nicht unbedingt. Ich komme jetzt auch bei meinem eigenen Aufschlag besser ins Spiel. Ich baue jetzt meinen halblangen Vorhand-Aufschlag öfter ein, und dadurch wird auch mein Rückhand-Aufschlag wirkungsvoller, weil der Gegner sich jetzt nicht mehr so schnell darauf einstellen kann. Danach attackier’ ich den ersten Ball in verschiedene Richtungen.

Auf Weltklasseniveau braucht man für derartige Veränderungen gewöhnlich eine Menge Zeit. Dahinter steckt eine Menge Arbeit, oder?
Ja, was ich momentan viel besser mache, das hab’ ich in den letzten Monaten auch extrem viel trainiert.

Du hast dich beim Top 12 auch sehr gut bewegt – aber körperlich bist du ja ohnehin sehr stark.
Auch ich bin manchmal müde, wenn ich viel gespielt habe. Aber diesmal war ich körperlich wirklich topfit, ich hätte nach dem Finale auch noch weiter spielen können.

Nach dem Endspiel gab es zwischen dir und deinem Finalgegner Kirill Skachkov eine Umarmung, und diese Geste sah wirklich herzlich aus. Versteht ihr euch so gut?
Ja, er ist ein sehr sehr netter Kerl, sehr freundlich und offen. Wir kennen uns schon seit Ewigkeiten, und ich mag ihn gern. Er ist jemand, der einem den Erfolg auch gönnt.

Wie geht es jetzt für dich weiter?
Ich fliege nun nach Katar, wo am Donnerstag die Hauptrunde beginnt – da werden schon zwei Runden gespielt. Das Turnier dort ist wirklich top besetzt, mal schauen, was da geht. Ich habe dieses Jahr noch sehr viel vor.

 

Europe Top 12

PDFDruckenE-Mail

Ein doppelter Triumph für DONIC

  

Das Europe Top 12 in Lyon geriet zum Triumphzug für die DONIC-Stars Dimitrij Ovtcharov und Kirill Skachkov. Beide hatten dem 70.000-Euro-Turnier von Anfang an ihren Stempel aufgedrückt und trafen, nachdem sie ihre herausragenden Leistungen kontinuierlich durchgehalten hatten, im Finale aufeinander. Hier behauptete sich der Favorit Ovtcharov mit 4:0 (6,9,9,4) deutlich, doch auch für Kirill Skachkov, der mit seinem Halbfinalsieg über Vladimir Samsonov zuvor für die größte Überraschung des Turniers gesorgt hatte, war dieses Europe

Top 12 letztlich ein voller Erfolg. Der Russe hatte gegen Samsonov im Entscheidungssatz drei Matchbälle abgewehrt und mit einem 4:3 (-6,10,-1,8,-10,10,13) seine imponierende Entwicklung nachdrücklich unterstrichen.

Schon in den Gruppenspielen hatten beide eine Ausrufezeichen gesetzt. Dimitrij Ovtcharov nahm mit einem 4:1 (9,-9,8,11,7) über Bojan Tokic eindrucksvoll Revanche für die Niederlage bei der letzten EM und beherrschte auch Werner Schlager mit 4:0 (8,4,4,5) sicher. Mit Erfolgen über Adrian Crisan (4:1, 8,-1,8,7,6) und Chen Weixing (4:2, 7,8,-12,14,-9,3) kämpfte sich der 23-Jährige dann erstmals ins Endspiel, nachdem er zuvor viermal im Viertelfinale des Top 12 ausgeschieden war. Dies, so bekannte er später offen, habe er auch durchaus im Kopf gehabt. „Ich muss schon zugeben, dass ich daran gedacht habe, und deshalb bin ich auch anfänglich etwas nervös gewesen.” Doch das harte Training der letzten Wochen zahlte sich für den akribischen Ovtcharov einmal mehr aus. Insbesondere an seinem Vorhand-Aufschlag habe er sehr ...

   

Seite 10 von 19

<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Weiter > Ende >>
   
| Freitag, 24. Mai 2013 || Designed by: LernVid.com |